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	<title>Das experimentelle Karree</title>
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	<description>was ist ist was nicht ist ist möglich</description>
	<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 07:36:42 +0000</pubDate>
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		<title>Veranstaltung: „Kündigung der Reitbahnstraße 84 – Wie es wirklich war.&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 19:14:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>exka</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ankündigungen]]></category>

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		<description><![CDATA[30. Januar, 18.00 Uhr, Reitbahnstraße 84
Am 04.01.2010 war es endlich soweit: Die Reitbahnstraße 84 erhielt ihren ganz persönlichen final curtain, die Kündigung. Es soll nun endlich „seine Ordnung“ haben in diesem Viertel, ein sauberes, ja, ein ruhiges Viertel. In die benachbarten Gebäude sollen studentische Wohngemeinschaften einziehen, die Reba84 selbst soll hingegen erst einmal lediglich leergezogen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>30. Januar, 18.00 Uhr, Reitbahnstraße 84</p>
<p>Am 04.01.2010 war es endlich soweit: Die Reitbahnstraße 84 erhielt ihren ganz persönlichen final curtain, die Kündigung. Es soll nun endlich „seine Ordnung“ haben in diesem Viertel, ein sauberes, ja, ein ruhiges Viertel. In die benachbarten Gebäude sollen studentische Wohngemeinschaften einziehen, die Reba84 selbst soll hingegen erst einmal lediglich leergezogen werden, denn Pläne gäbe es momentan nicht: Die derzeitige Nutzung steht im Widerspruch zum Viertel und dem geplanten Vorhaben.<br />
Dass es durchaus Spaß machen kann, eine im permanenten „Wandel“, d.h. Niedergang, befindliche Stadt herauszufordern, das zeigten die vergangenen zweieinhalb Jahre.<br />
Der ExKa-Prozess als zweite legalistische Treibstufe vermochte die höchsten bürgerlichen Weihen zu erhalten: von FAZ- und Capital-Artikeln bis hin zu Rückfragen von Bundesministerien. Kanon: Jugendliche engagieren sich und schaffen (ökonomisch-kulturellen) Mehrwert, werden jedoch von der Stadt ins Leere laufengelassen.<br />
Dieser zu recht umstrittene Prozess, der sich zuletzt von der Szene bzw. Basis abgekoppelt hatte, wird am 30.01. noch einmal nachvollzogen und geklärt. Kritisches Publikum ist willkommen.<br />
Während einige ihr bohemistisches Dasein als Privatier in C. herbeisehnen, andere bereits einen Koffer in L. haben, schwanken die progressiven Hierbleibenden (Ihr) zwischen Kampagnen und Alternativstandort-Diskussionen. Eingebettet in eine ganze Schar von Schließungsdiskussionen von Radiosendern und alternativen Jugendzentren, ist die Reba ein Teil des final Leichentuchs, das sanft wie eine Schneedecke über die Stadt geweht wird, nur geht es hier nicht um städtische Mittel, sondern um einen Ausdruck verkrusteter Mentalität: Wenn die ReBa schon nicht aus finanziellen Gründen untergeht (wie Anfangs erhofft), dann soll sie nicht sein, weil sie nicht sein darf. An ihr ist doch so gar nichts eierschalenfarben, beige oder saniert, soll heißen, mit ihren eingedäpperten Scheiben (die andere Extremisten und Unruhe anziehen), hat sie hier nichts zu suchen.</p>
<p>Wer sich daran stört, der sollte der Reitbahnstraße in ihren Konflikten beistehen, wohl wissend, dass nach deren Schließung nicht mehr soviel kommen wird. Am Montag dem 01.02. um 19.30 Uhr in der Reitbahnstraße 84 seid Ihr eingeladen, die Strategien mitzugestalten, das Haus zu halten, möglichst viel für kommende Projekte herauszuschlagen und Kampagnen zu entwerfen. Wer keine Zeit hat, kommt später: Dieses Montagsplenum findet jede Woche statt.</p>
<p>Am <strong>30.01. wird ab 18 Uhr</strong> am gleichen Ort vorgetragen, was eigentlich passiert ist.<br />
Von der Reitbahnstraße zum ExKa und wieder zurück in die Bedeutungslosigkeit.</p>
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		<title>Freie Presse: „Steuergeld in den Sand gesetzt“</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Jan 2010 14:01:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>exka</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Presseberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Experimentelles Karree: Grüne werfen Baubürgermeisterin Verschwendung vor – Rathaus: Mittel richtig eingesetzt
   Nach der Vertragskündigung für das Experimentelle Karree an der Reitbahnstraße 84 gerät Baubürgermeisterin Petra Wesseler unter Druck. Die Ratsfraktion der Bündnisgrünen wirft ihr vor, Steuergeld verschwendet zu haben. Hintergrund ist die Erarbeitung des Entwicklungskonzeptes für das Reitbahnviertel vor zwei Jahren.
  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Experimentelles Karree: Grüne werfen Baubürgermeisterin Verschwendung vor – Rathaus: Mittel richtig eingesetzt<br />
   Nach der Vertragskündigung für das Experimentelle Karree an der Reitbahnstraße 84 gerät Baubürgermeisterin Petra Wesseler unter Druck. Die Ratsfraktion der Bündnisgrünen wirft ihr vor, Steuergeld verschwendet zu haben. Hintergrund ist die Erarbeitung des Entwicklungskonzeptes für das Reitbahnviertel vor zwei Jahren.<br />
    In dem 100 Seiten umfassenden Papier entwarfen drei Planungsbüros aus Berlin und Leipzig ihre Visionen von der Zukunft des zentrumsnahen Viertels. Das Konzept hatte der Stadtrat im November 2008 beschlossen. Kosten für die Erarbeitung: 113.000 Euro. Die Autoren der Studie bezeichnen das Experimentelle Karree als einen von drei bedeutenden Stadträumen in dem Quartier. Wörtlich heißt es: „Die konzeptionellen Überlegungen zur Einrichtung eines Stadtteiltreffs als Bestandteil des integrativen Generationenprojektes im so genannten Experimentellen Karree … sind von zentraler Bedeutung.“<br />
    Mit der Vertragskündigung ist das nun hinfällig. Damit sei aber auch das Entwicklungskonzept selbst überflüssig – zumindest teilweise, wie die Bündnisgrünen erklären. „Mit der Aufkündigung des Experimentellen Karrees entfällt das Kernelement im Entwicklungskonzept Reitbahnviertel“, sagt die Fraktionsvorsitzende Petra Zais. Das Geld für die Erarbeitung des Papiers sei „somit in den Sand gesetzt“. Die politische Verantwortung für den finanziellen Schaden trage die Baubürgermeisterin. „Denn sie legte den Stadträten 2008 ein Konzept vor, das von der GGG nun offenbar in wesentlichen Teilen gar nicht mitgetragen wird“, so Zais. Dabei sei Wesseler damals selbst Aufsichtsratsvorsitzende der GGG gewesen.<br />
    Das Baudezernat weist die Vorwürfe zurück. Das Entwicklungskonzept Reitbahnviertel beziehe sich auf den Bereich zwischen Tietz und Südbahnhof bzw. Zschopauer und Annaberger Straße. Die Grundidee des Experimentellen Karrees sei im Umfeld des Bernsbachplatzes zwar richtig positioniert. „Das muss aber nicht zwingend in den Räumen des Gebäudes Reitbahnstraße 84 sein“, heißt es in einer Antwort des Rathauses auf Anfragen der „Freien Presse“.<br />
    Auch den Vorwurf der Steuergeld-Verschwendung will die Bauverwaltung nicht akzeptieren. Das Konzept sei Voraussetzung dafür gewesen, dass Investoren in das Reitbahnviertel gelockt wurden. „Alle aufgewendeten Mittel sind insofern richtig eingesetzt und dienen als Impuls auch der weiteren Gebietsentwicklung“, so die Stadtverwaltung.</p>
<p>von Swen Uhlig</p>
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		<title>Freie Presse: Vom Scheitern eines Experiments</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 14:38:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>exka</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Presseberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Kritik, Beifall und offene Fragen: Das Jugendzentrum an der Reitbahnstraße ist am Ende
Das Aus für das Experimentelle Karree an der Reitbahnstraße hat gestern unterschiedliche Reaktionen ausgelöst. Die beiden Betreibervereine reagierten enttäuscht auf die Entscheidung der GGG, den Vertrag über die Nutzung des Hauses Ende Juni zu beenden. Stadträte äußerten sich hingegen gemischt. Einige begrüßten die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kritik, Beifall und offene Fragen: Das Jugendzentrum an der Reitbahnstraße ist am Ende</p>
<p>Das Aus für das Experimentelle Karree an der Reitbahnstraße hat gestern unterschiedliche Reaktionen ausgelöst. Die beiden Betreibervereine reagierten enttäuscht auf die Entscheidung der GGG, den Vertrag über die Nutzung des Hauses Ende Juni zu beenden. Stadträte äußerten sich hingegen gemischt. Einige begrüßten die Entscheidung, andere kritisierten sie. Fest steht, das Experiment an dieser Stelle ist gescheitert. Offen bleiben Fragen - zum Beispiel die, ob die Vertragskündigung im Konflikt zu einem Ratsbeschluss aus dem Jahr 2008 steht.</p>
<p><span id="more-215"></span></p>
<p>Betreiber kündigen Proteste an</p>
<p>Die beiden Betreibervereine WKB (Wiederbelebung kulturellen Brachlandes) und Exka (Experimentelles Karree) kündigten gestern trotzig an, die weiteren Verhandlungen mit der GGG durch &#8220;vielfältige Proteste&#8221; begleiten zu wollen. &#8220;Die Verantwortlichen in der Stadt sorgen einmal mehr dafür, dass die Zustände für junge Menschen in Chemnitz unerträglich werden&#8221;, heißt es in einer Erklärung. Mit der Kündigung müssten 50 aktive Nutzer aus dem Gebäude Reitbahnstraße 84 ausziehen; Umsonstladen, Volksküche und Fahrradselbsthilfe-Werkstatt stünden vor dem Aus. Auch Projekte anderer Gruppen wie zum Beispiel der Poetenpub müssten sich nun voraussichtlich einen neuen Veranstaltungsort suchen.<br />
Die GGG hatte den Exka-Leuten am Montag die Kündigung zugestellt. Hintergrund seien Pläne für die Entwicklung des Wohnkarrees zwischen Reitbahnstraße, Gustav-Freytag-Straße und Fritz-Reuter-Straße, sagte ein Firmensprecher. Das kommunale Unternehmen plant, in diesem Jahr mit der Sanierung der Häuser an der Reitbahnstraße 80 und 82 zu beginnen. Laut GGG sollen dort Wohnungen entstehen, die für Studenten geeignet sind. Die Zukunft des Gebäudes an der Reitbahnstraße 84 - dem derzeitigen Sitz des Experimentellen Karrees - ist hingegen offen. Möglich seien eine Sanierung durch die GGG oder der Verkauf, hieß es. Abriss stehe nicht zur Debatte.<br />
Dabei hatte der Stadtrat noch im November 2008 entschieden, den jungen Leuten dauerhaft eine Perspektive zu geben - und zwar an der Reitbahnstraße. Wörtlich hieß es damals: &#8220;Die Verwaltung sowie der städtische Vertreter in der Gesellschafterversammlung der GGG werden aufgefordert, die Zielstellungen des Konzeptes Experimentelles Karree im Reitbahnviertel aktiv zu unterstützen, insbesondere auf eine längerfristige Nutzungsmöglichkeit des Objektes Reitbahnstraße 84 &#8230; hinzuwirken.&#8221; Zwar ist die GGG nicht an Ratsbeschlüsse gebunden, alleiniger Eigentümer des Unternehmens aber ist die Stadt Chemnitz.<br />
Deren Vertreter bei der GGG, Finanzbürgermeister Detlef Nonnen, hatte im Februar 2009 auf Anfrage der Ratsfraktion der Grünen mitgeteilt, er sehe &#8220;kein Erfordernis zur besonderen Einflussnahme&#8221; auf die GGG. Er habe damals den Eindruck gewonnen, so Nonnen gestern, dass die Geschäftsführung im Sinne des Ratsbeschlusses tätig geworden sei. Ende November 2009 aber habe der Aufsichtsrat entschieden, die Kündigung auszusprechen. &#8220;Daher gab es für mich keine Veranlassung mehr einzugreifen&#8221;, erklärte Nonnen. &#8220;Laut Gesellschaftervertrag muss ich schließlich nur bei Angelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung tätig werden.&#8221;</p>
<p>Kritik von links, Beifall von rechts</p>
<p>Tatsächlich hatte der GGG-Aufsichtsrat die Kündigung im November abgesegnet. Dafür stimmten nach &#8220;Freie Presse&#8221;-Informationen sowohl die beiden CDU-Vertreter als auch die Vertreter von FDP und SPD. Lediglich die Aufsichtsratsmitglieder von Linkspartei und Grünen stimmten dagegen. &#8220;Man hätte die Kündigung erst aussprechen dürfen, wenn es einen neuen Vertrag über einen alternativen Standort gibt&#8221;, kritisiert die Vertreterin der Linkspartei im GGG-Aufsichtsrat, Verona Schinkitz. Alternativen bot die GGG zwar an, doch die Vereine hatten sich bislang nicht dazu geäußert. Schinkitz dazu: &#8220;Dann hätte die GGG eben warten müssen, es gab schließlich keinen Zeitdruck.&#8221;<br />
SPD-Stadtrat Klaus Möstl, ebenfalls Mitglied des GGG-Aufsichtsrats, verteidigte hingegen die Entscheidung des Wohnungsunternehmens. &#8220;An dieser Stelle war das Experimentelle Karree nicht zu verwirklichen&#8221;, sagte er der &#8220;Freien Presse&#8221;. Beifall erhält die GGG auch von der Ratsfraktion von Pro Chemnitz (Ex-Republikaner). In einer Presseerklärung teilte die Fraktion gestern mit, man werte das Aus für das Experimentelle Karree als einen &#8220;eindeutigen Erfolg&#8221;.</p>
<p>Swen Uhlig</p>
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		<title>Freie Presse: Experimentelles Karree steht vor dem Aus</title>
		<link>http://exka.org/2010/01/freie-presse-experimentelles-karree-steht-vor-dem-aus/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 17:13:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>exka</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Presseberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Experimentelles Karree steht vor dem Aus
Verein erhält von GGG die Kündigung und muss das Haus an der Reitbahnstraße bis zum Sommer räumen
Das alternative Jugendzentrum an der Reitbahnstraße 84 steht womöglich vor dem Aus. Die städtische Wohnungsgesellschaft GGG hat dem Trägerverein des Experimentellen Karrees gestern die Kündigung für das vierstöckige Eckgebäude ausgesprochen. Laut Vertrag muss der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Experimentelles Karree steht vor dem Aus</p>
<p>Verein erhält von GGG die Kündigung und muss das Haus an der Reitbahnstraße bis zum Sommer räumen</p>
<p>Das alternative Jugendzentrum an der Reitbahnstraße 84 steht womöglich vor dem Aus. Die städtische Wohnungsgesellschaft GGG hat dem Trägerverein des Experimentellen Karrees gestern die Kündigung für das vierstöckige Eckgebäude ausgesprochen. Laut Vertrag muss der Verein das Haus damit Ende Juni dieses Jahres räumen.<br />
Hintergrund der Kündigung seien Pläne für die Entwicklung des Wohngebietes zwischen Reitbahnstraße, Gustav-Freytag-Straße und Annaberger Straße, sagte ein GGG-Sprecher. Das kommunale Unternehmen plane, noch 2010 mit der Sanierung der Häuser an der Reitbahnstraße 80 und 82 zu beginnen. Laut GGG-Sprecher sollen dort Wohnungen entstehen, die WG-tauglich und damit für Studenten geeignet sind. Die Zukunft des Gebäudes an der Reitbahnstraße 84 - dem derzeitigen Sitz des Kulturzentrums - sei hingegen offen. Möglich seien eine Sanierung durch die GGG oder der Verkauf. Der Abriss stehe hingegen nicht zur Debatte.<br />
Vertreter des Betreibervereins WKB (&#8221;Wiederbelebung kulturellen Brachlandes&#8221;) bestätigten gestern zwar den Eingang der Kündigung, wollten sich vorerst aber nicht dazu äußern. Der Verein hatte das Gebäude im Juli 2007 von der GGG angeboten bekommen, nachdem vier Wochen zuvor junge Leute das ehemalige Partei-Gebäude der KPD (&#8221;Kämpfer&#8221;) an der Karl-Immermann-Straße 23 bis 25 besetzt hatten. Damit wollen sie darauf aufmerksam machen, dass es in Chemnitz zu wenige Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche gibt. Im Gebäude an der Reitbahnstraße entstanden später Künstler-Ateliers, ein Café und ein alternatives Kino.<br />
Bei der GGG erklärte man gestern, man habe dem Verein das Angebot gemacht, gemeinsam alternative Standorte zu suchen. Möglich sei auch ein Objekt an der Reichenhainer Straße. &#8220;Hierzu steht die Entscheidung des Vereins gegenwärtig noch aus&#8221;, so der GGG-Sprecher.<br />
Das sei allerdings &#8220;keine echte Alternative&#8221;, so Stadtrat Volkmar Zschocke (Bündnis 90/Die Grünen). Das Haus an der Reichenhainer Straße sei in einem desolaten Zustand, teilweise fehlten sogar die Zimmerdecken. Zschocke bedauerte die Kündigung der Reitbahnstraße84 durch die GGG. &#8220;Chemnitz kann es sich nicht leisten, junge Leute so vor den Kopf zu schlagen&#8221;, sagte er.</p>
<p>Von Swen Uhlig</p>
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		<title>Pressemitteilung: Keine Experimente - GGG will partizipativen Prozess im Reitbahnviertel beenden</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 10:12:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>exka</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>

		<category><![CDATA[experimentelles karree]]></category>

		<category><![CDATA[kündigung]]></category>

		<category><![CDATA[pressemitteilung]]></category>

		<category><![CDATA[reba84]]></category>

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		<description><![CDATA[Die GGG hat am 04.01.10 den Mietvertrag der Nutzer in der Reitbahnstraße 84 gekündigt. Trotz entgegenlautenden Stadtrats-beschluss sollen nun 50 aktive Nutzer und Projekte ausziehen. Scheinbar versucht die kommunale Grundstücks- und Gebäude-wirtschafts-Gesellschaft (GGG) einen vom Stadtplanungsamt initiierten und finanzierten Prozess abzuwürgen. Damit drängt sich der Eindruck auf, dass die Vereine nach zwei Jahren ehrenamtlicher Stadtteilentwicklung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die GGG hat am 04.01.10 den Mietvertrag der Nutzer in der Reitbahnstraße 84 gekündigt. Trotz entgegenlautenden Stadtrats-beschluss sollen nun 50 aktive Nutzer und Projekte ausziehen. Scheinbar versucht die kommunale Grundstücks- und Gebäude-wirtschafts-Gesellschaft (GGG) einen vom Stadtplanungsamt initiierten und finanzierten Prozess abzuwürgen. Damit drängt sich der Eindruck auf, dass die Vereine nach zwei Jahren ehrenamtlicher Stadtteilentwicklung vermeintlich ihren Anteil geleistet haben und vor die Tür gesetzt werden sollen.<br />
Das Karree beherbergt derzeit das Wohn- und Kulturprojekt des WkB e.V.&#8217;s (Wiederbelebung kulturellen Brachlandes) sowie Projekte des ExKa e.V.&#8217;s (Experimentelles Karree). Neben größeren Projekten wie Sommerakademie, Experimentellen Bürgersteig und Stadtteilgarten finden beispielsweise auch Umsonstladen, Volksküche, Fahrradselbsthilfewerkstatt und Sonntagsbrunch ein unverdientes Ende.<br />
Auch Projekte anderer Initiativen (Poetenpub, Netzwerk für Demokratie und Courage, Bildungskollektiv) müssen sich nun voraussichtlich neue Veranstaltungsorte suchen, wenn das Haus Ende Juni geschlossen werden soll.<br />
Mit der Schließung der ReBa 84 entfiele nicht zuletzt eine wichtige Verbindung zwischen Campus und Innenstadt.<br />
WKB-Vorsitzender: &#8220;Die Verantwortlichen in der Stadt sorgen ein ums andere mal mehr dafür, dass die Zustände hier für junge Menschen unerträglich  werden. Es zeigt sich als notwendig, die weiteren Verhandlungen durch vielfältigen Protest zu begleiten.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Artikel über das Exka in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung</title>
		<link>http://exka.org/2009/12/artikel-uber-das-exka-in-der-frankfurter-allgemeinen-sonntagszeitung/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Dec 2009 13:45:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>exka</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;28. Dezember 2009 Jemand wie Dominik Intelmann ist eine Seltenheit. Vor ein paar Jahren kehrte der Achtundzwanzigjährige nach Chemnitz zurück, in seinen Geburtsort. Dabei kennen die meisten jungen Chemnitzer ihre Heimatstadt nur noch aus der Ferne. Ein paar, die geblieben sind, schrauben an diesem Montagabend hinter großen Schaufenstern an Fahrrädern, ölen Ketten und wechseln Schläuche. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8220;28. Dezember 2009 Jemand wie Dominik Intelmann ist eine Seltenheit. Vor ein paar Jahren kehrte der Achtundzwanzigjährige nach Chemnitz zurück, in seinen Geburtsort. Dabei kennen die meisten jungen Chemnitzer ihre Heimatstadt nur noch aus der Ferne. Ein paar, die geblieben sind, schrauben an diesem Montagabend hinter großen Schaufenstern an Fahrrädern, ölen Ketten und wechseln Schläuche. Hinten an der Bar gibt es Bionade, Bier und selbstgebackenen Kuchen, ein junger Mann legt Platten auf, zwei andere spielen Tischkicker. Mittendrin steht Intelmann, reicht Werkzeug und gibt Tipps. Es ist kalt, aber doch irgendwie gemütlich.&#8221;</em><br />
<strong>Den kompletten Artikel gibts <a href="http://www.faz.net/s/RubCD175863466D41BB9A6A93D460B81174/Doc~E655A3FD3CC254D599F22D59C4F306511~ATpl~Ecommon~Scontent.html">HIER</a>.</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Mit Lidl-Tüten gegen Luxus&#8221; (Artikel aus junge Welt)</title>
		<link>http://exka.org/2009/12/mit-lidl-tuten-gegen-luxus-artikel-aus-junge-welt/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 18:32:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>exka</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Berliner Stadtteil Kreuzberg diskutierten Experten und Stadtteilaktivisten über Strategien gegen Mieterverdrängung. Linke-Vizeparteichefin Wawzyniak: Großes Kino.
Von Christian Linde
Der Berliner Stadtteil Kreuzberg wandelt sich. Mitte der neunziger Jahre verließen Menschen, die es sich leisten konnten, das Gebiet, heute drängen zahlungskräftige Haushalte geradezu in die ehemalige Hochburg der Hausbesetzer. Die Bewohner kämpfen mit erheblichen Mietsteigerungen; schicke Boutiquen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>Im Berliner Stadtteil Kreuzberg diskutierten Experten und Stadtteilaktivisten über Strategien gegen Mieterverdrängung. Linke-Vizeparteichefin Wawzyniak: Großes Kino.</strong><br />
<em>Von Christian Linde</em></p>
<p>Der Berliner Stadtteil Kreuzberg wandelt sich. Mitte der neunziger Jahre verließen Menschen, die es sich leisten konnten, das Gebiet, heute drängen zahlungskräftige Haushalte geradezu in die ehemalige Hochburg der Hausbesetzer. Die Bewohner kämpfen mit erheblichen Mietsteigerungen; schicke Boutiquen und teure Bars eröffnen an jeder Ecke. <span id="more-202"></span></p>
<p>»Kreuzberg 36 in der Krise?« Über diese Frage diskutierten am Montag im Kulturtreffpunkt SO36 Politiker, Experten, Vertreter der Wohnungswirtschaft und Stadtteilaktivisten. Eingeladen hatte die »Gruppe Soziale Kämpfe Berlin«. Einigkeit herrschte nur in einem Punkt: Teile von Kreuzberg sind von Gentrifizierung betroffen und den damit einhergehenden Verdrängungseffekten für alteingesessene Mieter, Menschen in prekärer Beschäftigung und Langzeiterwerbslose. »Kreuzberg weist in den letzten fünf Jahren die stadtweit höchsten Neuvermietungspreise auf«, informierte der Stadtsoziologe Erwin Riedmann. Allein im Gebiet rund um das Kottbusser Tor liegen die Mieten bereits ein Drittel über den Obergrenzen, die im Rahmen der Wohnkostenregelung für Langzeiterwerbslose vom Land übernommen werden. Gleichzeitig werde die Suche nach preisgünstigen Quartieren immer aussichtsloser. Neben dem Mariannenplatz und dem Wrangelkiez gelte dies für weitere Gebiete. Die Sozialberaterin Neriman Kurt vom Kotti e.V. berichtete von einer rasanten Zunahme an Beratungsgesprächen. »Es dreht sich fast ausschließlich um die Miete, wenn Hilfesuchende zu uns kommen.« Zu den Klienten gehörten nicht mehr nur Menschen im Hartz-IV-Bezug. Der Beratungsbedarf erstrecke sich auch auf Erwerbstätige.</p>
<p>Den städtischen Wohnungsbaugesellschaften warf Bezirksbürgermeister Franz Schulz (Grüne) vor, »Mietsteigerungsmöglichkeiten bis zum Anschlag auszuschöpfen« und damit zu den Aktivposten der Verdrängung zu gehören. »Wir sind bereit, im Einzelfall zu prüfen, ob eine Mieterhöhung ausgesetzt oder reduziert erhoben werden kann«, erwiderte der Vertreter der ehemals größten landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft GSW, die 2003 vom »rot-roten« Senat komplett an den US-Finanzinvestor Cerberus veräußert worden war. Joachim Oellerich, Sprecher der Berliner Mietergemeinschaft, kritisierte solche »Einzelfallösungen« als wirkungslos und forderte ein radikales Umsteuern in der Wohnungspolitik. Obwohl Berlin de facto vor einer neuen Wohnungsnot stehe, werde die Situation weiterhin schöngeredet. Neben der Ahndung der Zweckentfremdung von Wohn- in Gewerberaum und Beschränkungen bei der Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen forderte Oellerich eine versorgungsorientierte Ausrichtung der landeseigenen Wohnungsunternehmen und einen neuen sozialen Wohnungsbau. Ehe dafür gesellschaftliche Mehrheiten organisiert werden können, wollen die Aktivisten der »Gruppe Soziale Kämpfe« direkt eingreifen. Um Luxussanierungen und Eigentümerwechsel zu verhindern, sollten Quartiere »deattraktiviert« werden. »Wer im Unterhemd rumläuft oder eine Lidl-Tüte als Kühlschrank-Ersatz auf den Balkon hängt, erweckt den Eindruck von Armut und schreckt Investoren ab«, so ein Aktivist.</p>
<p>Das mit einer Kurskorrektur in der Wohnungs- und Mietenpolitik von SPD und Die Linke an der Spree nicht zu rechnen ist, geht aus einer am Dienstag verbreiteten Erklärung hervor. »Berlin bietet im Vergleich der Großstädte eindeutig mehr Wohnqualität fürs Geld. Zudem ist das Angebot deutlich größer als in den Vergleichsstädten und auch für Einkommensgruppen mit mittlerem und relativ geringem Einkommen zum größten Teil finanzierbar«, behauptet darin Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer. Unterstützung erhielt die SPD-Politkerin im SO 36 von Halina Wawzyniak, stellvertretende Bundesvorsitzende der Partei Die Linke, die in Friedrichshain/Kreuzberg ihren Wahlkreis hat. »Wir müssen uns jetzt in erster Linie auf die Pläne der Bundesregierung zur Verschärfung des Mietrechts konzentrieren«, appellierte sie. Kritik an der von ihr mitgetragenen erfolgreichsten Privatisierungskoalition in der Geschichte Berlins will sie nicht hören. Auf ihrem Internet-Blog kanzelte Wawzyniak entsprechende Äußerungen inzwischen als »Großes Kino« ab.</p></blockquote>
<p>Quelle: <a href="http://www.jungewelt.de/2009/12-16/028.php">http://www.jungewelt.de/2009/12-16/028.php</a></p>
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		<title>Endlich: ExKa kommt!</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 15:41:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>exka</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das für tot erklärte Experimentelle Karree startet nun überraschenderweise doch. Das Konzept wurde bereits vor 1 1/2 Jahren zusammen mit dem Stadtplanungsamt entwickelt und wurde mit einem Stadtratsbeschluss im November 2008 von kommunaler Seite gestärkt. Entgegen dieses Beschlusses, besiegelte jedoch die städtische Wohnungsgesellschaft GGG, deren die Liegenschaften gehören, und die Keilholz GmbH, welche Anrainer ist, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das für tot erklärte Experimentelle Karree startet nun überraschenderweise doch. Das Konzept wurde bereits vor 1 1/2 Jahren zusammen mit dem Stadtplanungsamt entwickelt und wurde mit einem <a href="(http://www.chemnitz.de/chemnitz/de/buerger_und_rathaus/stadtrat/einladung_beschluesse_stadtrat/einladung_beschluesse_stadtrat_b261108.asp">Stadtratsbeschluss </a>im November 2008 von kommunaler Seite gestärkt. Entgegen dieses Beschlusses, besiegelte jedoch die städtische Wohnungsgesellschaft GGG, deren die Liegenschaften gehören, und die Keilholz GmbH, welche Anrainer ist, im Mai 2009 eine gegenseitige Sanierungsvereinbarung. Bereits dieser Vorgang löste im Stadtrat eine Welle von Anfragen an die Stadtverwaltung aus (u.a. <a href="http://http://www.gruene-chemnitz.de/images/stories/anfragen/2009/Entwicklung_EXKA.pdf">klick</a>!), wobei der Eindruck e<img src="http://exka.org/wp-content/uploads/flyer_exkakommt_vorderseite-213x300.jpg" alt="flyer_exkakommt_vorderseite" title="flyer_exkakommt_vorderseite" width="213" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-194" />ntstand, dass Stadtratsbeschlüsse bewusst verunmöglicht wurden. In Zeiten von Stadtschrumpfung und Verödung ganzer Stadträume, ist dieses bewusste Ausbremsen des letzten Häufleins Kreativer zugunsten kurzfristiger, ökonomischer Handlungsziele ein gesamtstädtisches Fiasko.</p>
<p>Das ExKa soll der neue selbstgestaltete urbane Ort in Chemnitz werden. Hier treffen sich die Faktoren. Universität und Innenstadt, Prekariat und Geisteswissenschaft, Abriss und Abenteuer.<br />
Das Projekt könnte eine Möglichkeit sein, den Bewohnern der Stadt extraordinäre Lebensqualität zu verschaffen und zumindest an die Idee von Dresden-Neustadt etc. anzuknüpfen. Verschiedene studentische Miniprojekte warten darauf, dass es losgehen kann: Vom Wohnzimmerkino über die Druckwerkstatt bis hin zu eine Fahrradselbsthilfewerkstatt wird alles selbst konzipiert und selbst verwaltet. All dies fällt über eine verschlafene Stadt her, die es nicht mehr gewöhnt ist, dass ihre Bewohner einen Anspruch auf die Ruinenlandschaft erheben. Denn gerade darin (und nur darin) kann der Reiz eines Gebildes wie Chemnitz liegen. Das Abenteuer heisst nonkommerzielle Aneignung und Nutzung für die kleinen Utopien und Freiheiten, die es in prosperierenden Städten schon längst nicht mehr gibt.</p>
<p>Der ursprüngliche Plan, die Reitbahnstrasse 80-82 und den Rest des Karrees zu nutzen, ist jedoch hinfällig, da die GGG die jahrelang leer stehenden Gebäude nunmehr selbst zur studentischen Wohneinrichtung „mit entsprechendem Gewerbe“ entwickeln möchte. Freilich unter ihrer Planungshoheit und mit den daraus resultierenden und bekannten Folgen (wahlweise GGG-Campus Gustav-Freytag-Strasse oder Brühl).<br />
Stattdessen zieht, um die Verwirrung zu steigern, das Experimentelle Karree zunächst mit in die Reitbahnstrasse 84, die bereits das Wohn- und Kulturprojekt beherbergt.<br />
Die verfahrene Situation wird endlich gewendet: Die Akteure beginnen einfach mit dem, was sie können, und was die beschränkten Räumlichkeiten zulassen.<br />
Neben der Volksküche am Donnerstagabend, gibt es einen zweiwöchig stattfindenden Sonntagsbrunch, eine wöchentliche kostenfreie Fahrradselbsthilfewerkstatt, eine <a href="http://gif-gif.blogspot.com/2007/12/galerie-im-fenster-gallery-in-window.html">Galerie für Autofahrer </a>, ein <a href="http://de-de.facebook.com/people/El-Garito-Cinematico/100000365147037">Kinoprojekt</a>  , eine Druckwerkstatt, und einen Umsonstladen. Weitere Projekte sind angedacht, wenn die Nutzung der angrenzenden, leer stehenden Gebäude, vom städtischen Eigentümer ermöglicht wird. Zur Einbindung neuer Akteure, für Öffentlichkeitsarbeit und für die Koordination der Arbeit des ExKa e.V. sind bereits vor einem Jahr EFRE-Mittel (Europäische Förderung für regionale Entwicklung) beantragt wurden, die, leider, zuletzt scheinbar der einzige Grund gewesen sind, sich Seitens der Stadt mit dem Projekt überhaupt noch zu beschäftigen. Traurig für eine solch problembehaftete und defizitäre Stadt, dass sie nicht merkt, dass sie den Schuss nicht gehört hat. Aber dafür sind ja wir alle da.</p>
<p>ExKa Termine:</p>
<p>Jeden Montag, 16 bis 19 Uhr: kostenlose Fahrradselbsthilfewerkstatt</p>
<p>29.11./6.12./20.12. Sonntagsbrunch – Buffet und Kinderspaß</p>
<p>29.11. – 30.12. Boryana Rossa : Bootleg garden – Ausstellung hinter den Schaufenstern</p>
<p>7.12., 19.30  ExKa – wie geht´s weiter, Infoabend</p>
<p>8.12., 20.00 Buntes Kurzfilm-Kaleidoskop</p>
<p>21.12., 19.00 Spieltrieb – ein Spieleabend jenseits von Mensch-ärgere-dich-nicht und Siedler</p>
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		<title>Lounge-Programm September bis Oktober</title>
		<link>http://exka.org/2009/10/lounge-programm-september-bis-oktober/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 18:55:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>exka</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ankündigungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ort: Lounge im Experimentellen Karree;
Chemnitz, Reitbahnstraße 84
Jeden Montag: Fahrradreparatur-Café am Nachmittag
Jeden Dienstag 10-15.00 Uhr: Gedanken-Spiele-Brunch
Jeden Mittwoch abend: Club Cinematico
Jeden Donnerstag 18-20.00 Uhr: poetenpub actors studio
Jeden Sonntag: Kinder- und Familientag
SA, 26.9.
10.30-16.00 Uhr &#124; Jurorenstreit (nichtöffentlich)
16.30 Uhr &#124; Pressecaffee zum poetbewegt Wettbewerb für junge Literatur 2009
und Pressekonferenz zur Bekanntgabe der Finalisten
Moderation Frank Weißbach
21.00 Uhr &#124; poetbewegt spezial: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ort: Lounge im Experimentellen Karree;<br />
Chemnitz, Reitbahnstraße 84</p>
<p><strong>Jeden Montag: Fahrradreparatur-Café am Nachmittag<br />
Jeden Dienstag 10-15.00 Uhr: Gedanken-Spiele-Brunch<br />
Jeden Mittwoch abend: Club Cinematico<br />
Jeden Donnerstag 18-20.00 Uhr: poetenpub actors studio<br />
Jeden Sonntag: Kinder- und Familientag</strong></p>
<p>SA, 26.9.<br />
10.30-16.00 Uhr | Jurorenstreit (nichtöffentlich)<br />
16.30 Uhr | Pressecaffee zum poetbewegt Wettbewerb für junge Literatur 2009<br />
und Pressekonferenz zur Bekanntgabe der Finalisten<br />
Moderation Frank Weißbach<br />
21.00 Uhr | poetbewegt spezial: Das Beste aus 2007 und 2008, gelesen von Schauspielern, Gewinnern und Leuten wie du und ich</p>
<p>DO, 1.10. | 18-20.00 Uhr<br />
poetenpub actors studio:<br />
zusätzlich zum „normalen“ Schreibworkshop offen in Richtung Theater, Performance, Sprachtraining, Rollenvisualisierung &#8230;<br />
Themen aus Literatur u. Theaterwissenschaft, u.a. „Inkarnation - Behauptungen von Kinski, Brando, Maximilian Schell, Keith Johnstone und Schiller“</p>
<p>FR, 2.10.<br />
&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;</p>
<p>SA, 3.10. | 20 Uhr<br />
Club Cinematico<br />
über „Der Untertan“</p>
<p>SO, 4.10.<br />
11 Uhr:<br />
Kinder- und Familientag<br />
Der kleine Muck-Brunch </p>
<p>19.	00 Uhr:<br />
Tagebuch der Anne Frank, mit Musik von Paul Hindemith<br />
Sonja Kosjelni und Hartmut Schill, erster Konzertmeister der Robert-Schumann-Philharmonie</p>
<p>MO, 5.10.<br />
&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;</p>
<p>DI, 6.10. | 10-15.00 Uhr<br />
Gedanken-Spiele-Brunch</p>
<p>MI, 7.10. | -.- Uhr<br />
Der Kluge Abend:<br />
„Der Angriff der Gegenwart auf die übrige Zeit“ von Alexander Kluge</p>
<p>DO, 8.10. | 18-20.00 Uhr<br />
poetenpub actors studio</p>
<p>FR, 9.10.<br />
&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;</p>
<p>SA, 10.10.<br />
&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;</p>
<p>SO, 11.10. | -.- Uhr<br />
Kinder- und Familientag<br />
Märchen-Brunch</p>
<p>MO, 12.10.<br />
&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;</p>
<p>DI, 13.10. | 10-15.00 Uhr<br />
Gedanken-Spiele-Brunch</p>
<p>MI, 14.10. | -.- Uhr<br />
Der Kluge Abend:<br />
„Nachrichten aus der ideologischen Antike“ von Alexander Kluge </p>
<p>DO, 15.10. | 18-20.00 Uhr<br />
poetenpub actors studio </p>
<p>FR, 16.10. | 20.00 Uhr<br />
„Kunst erobert Raum“<br />
OSTRALE-Salon mit Andrea Hilger, Kuratorin der Internationalen Kunstausstellung;<br />
u.a. Dokumentarfilm zur OSTRALE 2009 von Maeva Rodriguez;<br />
Erfahrungsaustausch, Erlebnisberichte und performance von und mit Künstlern des Künstlercamps und des „poem crossing ostrale“</p>
<p>SA, 17.10. | 20.00 Uhr<br />
„Traum Nirgendwo - Es liest: Rudi W. Berger“<br />
Autor zahlreicher Romane, Erzähl- und Lyrikbände. Rudi W. Berger liebt nicht nur das schöne Wort der Bücher, sondern ist auch Gewinner von Poetry Slams in Leipzig, Jena, zuletzt in Chemnitz.</p>
<p>SO, 18.10.<br />
Kinder- und Familientag<br />
„Hasenherz“- Brunch</p>
<p>MO, 19.10.<br />
&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;</p>
<p>DI, 20.10. | 10-15.00 Uhr<br />
Gedanken-Spiele-Brunch</p>
<p>MI, 21.10. | 20:00 Uhr<br />
Club Cinematico<br />
über „Verbotene Klänge“ </p>
<p>DO, 22.10. | 18-20.00 Uhr<br />
poetenpub actors studio</p>
<p>FR, 23.10.<br />
&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;</p>
<p>SA, 24.10. | 20.00 Uhr<br />
Exkaputtgehen<br />
Furzlangweiliger Abend in Zimmerlautstärke und Moll </p>
<p>SO, 25.10.<br />
-.- Uhr<br />
Kinder- und Familientag<br />
„Der kleine Maulwurf“- Brunch</p>
<p>20.00 Uhr<br />
Kriminal-Tango, coole Krimis, heißer Tango</p>
<p>MO, 26.10. 20.00 Uhr<br />
„Das Glück in einer Blechdose“<br />
Es liest: Anne Bergmann</p>
<p>DI, 27.10. | 10-15.00 Uhr<br />
Gedanken-Spiele-Brunch</p>
<p>MI, 28.10. | 20:00 Uhr<br />
Club Cinematico<br />
über Slavoy Zizek</p>
<p>DO, 29.10. | 18-20.00 Uhr<br />
poetenpub actors studio</p>
<p>FR, 30.10. | 20:00 Uhr<br />
poetry unplugged 9</p>
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		<title>At Least We Are Not Detroit</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 13:59:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>exka</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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